Die Play-offs im VisierErstellt von: Am 11. Juni 2014

Crusaders aus Burghausen besiegen Regensburg mit 38:0

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Nicht zu halten, wie in dieser Szene Sebastian Mattschek (links), waren die Crusaders beim 38:0 von Regensburg. – Foto: Eschenfelder

Die American Footballer des TV 1868 Burghausen, die Crusaders, lassen ihren Headcoach Thomas Simmeit zur Zeit gleichzeitig gut und schlecht aussehen. Gut, weil sie im Heimspiel die Regensburg Phoenix mit 38:0 (14:0, 14:0, 3:0, 7:0) vom Platz fegten. Schlecht, weil sie die mahnenden Worte ihres Chefs laufend Lügen strafen.

 

Vor der Partie warnte Simmeit erneut davor, den Gegner zu unterschätzen und erinnerte an das knappe 24:20 im Hinspiel. Nach dem ersten Viertel war das bereits Makulatur. Die Hausherren lagen komfortabel mit zwei Touchdowns vorne und hatten das Geschehen sicher im Griff. Die Oberpfälzer, die unter der Woche ihren Quarterback wechseln mussten, haderten mit sich und fanden nicht zu ihrem Spiel. Selbst zwischenzeitliche Durchhänger der “Kreuzritter” konnten sie nicht entscheidend nutzen. Stattdessen kassierten sie zwei weitere Touchdowns und verabschiedeten sich mit einem 0:28-Rückstand in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte Regensburg in der Gluthitze nicht mehr aufholen. Mit einem Fieldgoal und einem weiteren Touchdown untermauerten die Burghauser ihren fünften Erfolg.

“Nach dem ersten Viertel haben wir nicht mehr gemacht, als nötig war, um verletzungsfrei zu gewinnen”, gestand später Simmeit ein. Dieses Spiel habe ebenfalls gezeigt, “dass die Defense derzeit ein enormer Rückhalt ist”. Mit dem dritten Sieg in Serie festigte die Truppe von der Salzach ihren 2. Platz, der zur Teilnahme an den Play-offs zur Regionalliga berechtigt. Dem zollt auch der Headcoach inzwischen Tribut: “Wir dürfen nicht überheblich werden, aber wir dürfen mit Selbstvertrauen feststellen: Wir sind auf Play-off-Kurs.”

Zum nächsten Kampf bitten die Crusaders erst wieder am 5. Juli. Dann empfangen sie daheim die Königsbrunn Ants, die gegen den Abstieg kämpfen. Simmeit gab seinen Schützlingen erst einmal eine Woche trainingsfrei: “Dann müssen wir wieder unseren Rhythmus finden und erfolgreich in den Rest der Saison starten.” Die Crusaders haben die Erwartungen selber nach oben geschraubt. Nach den bisherigen Leistungen wäre das Verpassen der Aufstiegsrunde eine Enttäuschung.

Bayernliga Süd: Königsbrunn – – Neu-Ulm 17:28, Burghausen – Regensburg 38:0. − jes / Burghauser Anzeiger

1.Neu-Ulm Spartans 5 135:70 10:0

2.Burghausen Crusaders 6 165:40 10:2

3.Passau Pirates 4 65:73 4:4

4.Königsbrunn Ants 5 72:96 2:8

5.Regensburg Phoenix 5 66:137 2:8

6.Plattling Black Hawks 3 26:113 0:6

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